Ein Raum für besondere Anlässe – unsere Stube

Die gute Stube soll ein gemütlicher Ort sein, der mit viel Atmosphäre eine fast magische Anziehung auf alle Gäste und Bewohner eines Hauses ausüben sollte. Hier, stelle ich mir vor, trifft sich Jung und Alt zum Feiern, Essen, Tanzen, Reden – zum gemütlichen Beisammensein in entspannter Runde.

Jeder guten Stube wohnt ein solcher Reiz per se inne. Doch woher kommt dieses Besondere? Ich denke das hängt damit zusammen, dass die Stube seit jeher ein besonders geliebter und wertgeschätzter Raum war – was sich in der wertigen Ausstattung und üppigen Verzierung früher wie heute zeigt. Daher haben wir für unsere gute Stube im THERESA etwas Außergewöhnliches gesucht, etwas Unvergleichliches.

Nun ist es aber so, dass man das Besondere schwerlich findet, auch wenn man – so wie wir – fleißig sucht. Was haben wir Klöster und Messen bereist! Immer mit dem suchenden Blick, ohne genau zu wissen, was wir eigentlich finden wollten. Und schließlich hat uns – wie so oft im Leben – unser neuer Schatz von sich aus gefunden.

Zwei Monate hat es letztlich noch gedauert, bis aus ehemals zwei Räumen unsere neue gute Stube geworden ist. Beim Betreten werdet ihr suchenden Auges durch den Raum streifen und euch fragen: „Was hat denn hier nun ein neues Zuhause gefunden? Welches Ding ist es?“ Das ist der Zeitpunkt, an dem ich schmunzelnd Richtung Decke deute. Ein kurzes Schweigen. Dann „Aaah“ und „Ooooh“ – wir sind wirklich stolz und ganz verliebt in unsere neue Stubendecke. Über unseren Köpfen spannt sich schützend und vollflächig ein handgeknüpfter Behang auf, der das letzte Abendmahl zeigt. Er ist wie alle Antiquitäten in der Stube aus einem Kloster in Oberösterreich. Auch die große alte Nusstüre und die Steinsäulen wurden auf die Decke abgestimmt.

Wir und unsere Gäste finden, dieser Raum bietet einen fabelhaften Rahmen für Festlichkeiten jeglicher Art. Doch das Beste ist: Neben Hochzeiten und Geburtstagen kommen unsere Gäste bei Ihrem Aufenthalt im THERESA täglich in den Genuss, in einem solch stimmungsvollen Raum Genuss zu erleben – nämlich beim täglichen Frühstück und Abendessen. Da kann man einem kleinen Hans-guck-in-die-Luft nicht einmal böse sein!

Stube - mit letztes Abenmahl Gemälde

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